Endmontage und erster Probelauf

Endlich war der Bootslack vollständig getrocknet und wir konnten das Windrad zusammensetzen, um es für seinen ersten Probelauf vorzubereiten. Danach stellten wir es auf unsere Terrasse und waren gespannt ob es überhaupt funktionieren würde. Obwohl an diesem Tag recht wenig Wind wehte, richtete sich das Windrad schnell aus und begann sich zügig zu drehen. Wir waren richtig begeistert und schauten den ganzen restlichen Tag immer wieder zu unserem sich drehenden Windrad.

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Beizen und Lackieren

Im folgenden Arbeitsschritt wurden alle Teile des amerikanischen Windrades gründlich abgeschliffen und anschließend mit einem feuchten Lappen vom Staub gereinigt. Danach konnten alle Bauteile von allen Seiten gebeizt werden.  Dafür verwendeten wir eine wasserlösliche Beize im Farbton Mahagoni. Beim Beizen entfernten wir die überschüssige Beize nach ungefähr zwei Minuten mit einem Küchentuch.

Die Lackierung erfolgte anschließend mit einem Bootslack. Dabei wurde der erste Anstrich mit 30% Terpentin verdünnt. Hierdurch wurde ein tiefes Eindringen des Bootslackes in das Holz erreicht. Der zweite Anstrich war dann nur noch mit 15% Terpentin verdünnt. Der dritte und letzte Anstrich wurde unverdünnt aufgetragen. Erst im letzten Durchgang bekam die Oberfläche den typischen Glanz.

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Herstellung eines Kontergewichtes

Wegen der recht unterschiedlichen Gewichtsverteilung zwischen Rad und Leitwerk wurde ein Kontergewicht im hinteren Teil des Windradhauses erforderlich. Das Kontergewicht sägte mein Vater aus einer Granitpalisade heraus.

Anschließend klebten wir noch Halteklötze zur Fixierung des Kontergewichtes am Boden des Windradhauses ein.

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Einbau des Drehgelenkes

Als nächstes montierten wir das Drehgelenk zur Verbindung zwischen Gittermastturm und Windradhaus auf die Kopfplatte des Turmes.

In diesem Arbeitsschritt nahmen wir auch gleich die Bohrungen in der Bodenplatte des Windradhauses vor.

 

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Probemontage

Nachdem alle Bestandteile des Windrades (Gittermastturm, Rad und Windradhaus) fertiggestellt waren, setzten wir alles zur Probe zusammen. Das Rad kam mit genügend Spielraum beim Drehen des Windradhauses am Gittermastturm vorbei. Es zeigte sich allerdings, dass es zu einem großen Ungleichgewicht im Windradhaus kam. Ursache dafür war das schwere Rad am vorderen Ende. Dieses Ungleichgewicht konnte nicht durch das Gewicht des Leitwerkes mit seinem langen Hebel ausgeglichen werden.

Deshalb wurde ein passendes Kontergewicht für das Windradhaus erforderlich, welches so weit wie möglich nach hinten gesetzt werden musste.

 

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Einkleben des Leitwerkes

Nachdem alle Arbeiten am Windradhaus abgeschlossen waren, konnten wir das Leitwerk einkleben. Nachdem wir die entsprechenden Stellen mit Leim eingestrichen hatten, fixierten wir die Leitwerkhalterung am Windradhaus mit zwei Zwingen.

 

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Bau des Daches für das Windradhaus

Für das Windradhaus sollte ein abnehmbares Dach angefertigt werden. Hierfür  wurden zuerst die fünf Einzelteile des Daches, mit passenden Winkeln an den Seitenkanten, mit der Kreissäge ausgesägt. Anschließend überklebten wir die Stirnwände mit Klebeband, um ein Ankleben des Dachs am Windradhaus zu vermeiden.

Dann fixierten wir die beiden Seitenwände des Daches mit Zwingen am Windradhaus. Anschließend bestrichen wir die Kanten der Dachschrägen mit Kleber und klebten sie auf die Seitenwände. Danach  bestrichen wir das Giebelstück an den Seiten mit Kleber und setzten es von oben ein.  Wir fixierten die Dachteile mit Panzerklebeband.

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Einkleben des Halteklotzes mit Fahrradnabe

Nachdem der Halteklotz und die Aussparung in der vorderen Stirnwand fertiggestellt waren, klebten wir den Halteklotz mit der Farradnabe ein. Der Halteklotz wurde dabei mit Zwingen an der Stirnwand und der Bodenplatte fixiert.

Nachdem die untere Hälfte des Halteklotzes eingeklebt war, schraubten wir den oberen Halteklotz mit vier Schrauben auf die Unterhälfte. Die Fahrradnabe war somit fest im Windradhaus fixiert.

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Bau eines Leitwerkes

Auch beim Leitwerk legten wir zuerst die Maße und die Form fest. Hierfür zeichneten wir uns eine entsprechende Vorlage auf einem DIN A3 Blatt. Danach übertrugen wir das Leitwerk, die Segelhalter und das dazwischenliegende Distanzstück auf eine Multiplex-Platte und sägten alle Teile mit der Kreissäge aus.

Danach konnten wir das Leitwerk mit einem Segelhalter und dem Distanzstück verkleben.

Nachdem diese Verklebung getrocknet war,  klebten wir den zweiten Segelhalter auf die gegenüberliegende Seite. Das Leitwerk mit seiner Halterung war nun fertig.

Zur Aufnahme der Halterung wurde noch ein passendes Loch in die hintere Stirnwand gestemmt und passend ausgefeilt.

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Vordere Stirnwand für die Aufnahme der Farradnabe vorbereiten

Nun musste die vordere Stirnwand für die Aufnahme der Farradnabe vorbereitet werden. Dafür frästen wir zuerst eine Vertiefung von 35 mm Duchmesser in die Stirnwand. Danach erweiterten wir diese Vertiefung noch mit zusätzlich 15 mm Vertiefungen so erweitert, dass der Flunch der Fahrradnabe dort Platz fand.

In einem letzten Schritt frästen wir ein passendes Loch mittig in die Vertiefung. Hierdurch konnte die Achse der Farradnabe nach außen geführt werden.

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